Hot Spots??? Eddy geht es endlich besser !




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Hot Spots??? Eddy geht es endlich besser !

Beitragvon Mister Ed » 01.07.2007, 22:35

Hallo zusammen,
ich möchte über Eddy´s "Leidensweg" schreiben.
Hier kommt seine Geschichte:
Eddy ist ein gelber Labrador Retriever und wird im September nun 4 Jahre alt. Er wohnt seit dem 1.01.04 bei uns, und zum Anfang war unsere Welt auch noch in Ordnung. Er entwickelte sich prächtig, war sozusagen ein richtiger Wonneproppen.
Es dauerte aber nicht lange, im Sommer ´04, hatte er auf einmal vermehrt Probleme mit den Ohren. Sie bildeten sehr viel dunklen Schmalz und entzündeten sich regelmäßig. Also, immer ab zum Tierarzt (TA) und Ohrentropfen oder sogar Antibiotikum (AB). Ab und An hatte er auch wie so kleine Eiterpickel an den Innenschenkeln, aber nichts dramatisches.
Im Frühjahr ´05 ging es dann richtig los: Er bekam große eitrige Pickel in den Innenschenkeln, wieder zum TA. Der sagte Eddy hätte eine typische Hot Spot Problematik,will heißen: In den warmen Monaten "blüht" die Haut so richtig auf, ganz schlimm wird es, wenn der Hund nasses Fell hatte. Natürlich brauchte Eddy erstmal wieder AB, damit die schon vorhandenen Hot Spots abheilen konnten.
Von nun an durfte Eddy nicht mehr in seinen geliebten See, aber so richtig gut wurde seine Haut nicht.
So ging das Jahr vorbei und auch im Winter flackerten die Hautprobleme immer wieder auf, wenn auch nicht so heftig wie im Sommer.
Im Frühjahr ´06 traten die sogenannten Hot Spots auf einen Mal an Kopf und Hals auf. Zum TA :Das Fell abrasiert und mit AB-Salbe behandeln.
Zu dieser Zeit kannte Eddy schon etliche TÄ und die Tierklinik, wir hofften ja, das irgend ein TA uns dauerhaft helfen konnte.
Leider war dem nicht so, es sollte noch schlimmer kommen:
Im Sommer ´06 bildeten sich an Eddy´s Hinterläufen Fisteln, die trotz 3 wöchiger AB Gaben nicht ganz abheilten, und nach Absetzen des AB sofort wieder aufblühten. Also entschlossen wir uns eine Biopsie machen zu lassen, um die Ursachen abzuklären.
Ach so, ich vergaß zu schreiben, das schon 2 Bluttest bezüglich einer möglichen Allergie gemacht wurden und beide Tests negativ waren.
Bei dieser Biopsie kam heraus, das es eine "tiefe Pyodermie" wäre, und Eddy (zur Abwechslung mal) dringend eine Langzeit-Gabe von einem speziellen AB benötigt.
Wir waren ziemlich verzweifelt, was unser tapferer Kerl so alles durch machen mußte, aber es half ja alles nichts, er benötigte das AB dringend und wir entschieden uns es ihm diesmal zu spritzen.
Unser TA riet uns nun zu einer Ausschluss-Diät, nur Pferdefleisch und Kartoffeln. Leider war unser TA da auch nicht so bewandert, wie viel Eddy von was haben sollte.
Nun kommt Fr. Anschütz ins Spiel...
Mein Mann geht also in den Laden und fragt nach Pferdefleisch. Leider gab es das zu dieser Zeit noch nicht, aber er bekam gleich Tipps betreffs der Hautproblematik(sie kannte das Krankheitsbild erschreckend gut) und den Hinweis, sie würde mal schauen, ob sie nicht Pferdefleisch bekommen könnte. Abends telefonierte ich noch mal mit dem TA und der sagte dann Eddy solle bis zu 1,5 kg Kartoffeln!!! und 400 gr Fleisch am Tag bekommen. Häää, geht ja wohl gar nicht.
Also, ich am nächsten Tag zur Futterquelle, und gefragt: Was nun ???
Ich bekam gleich die Faustregel gesagt wie das Futter berechnet wird und noch Tipps, welches Öl man nehmen könnte und welche Futterzusätze sinnvoll wären. Ich machte dann einen Kompromiss mit dem TA, da die Allergietest negativ waren, wandelten wir die Ausschluss-Diät etwas ab, und gaben gleich Gemüse,Öl und Mineralien dazu. Eddy bekam auch weiterhin sein AB.
Zu dieser Zeit führte die Futterqulle dann auch Pferdefleisch, juchuuuu.
Nach ca. 10 Tagen merkten wir die ersten Veränderungen, das Fell fühlte sich fester an und er haarte nicht mehr so. Die Stellen an den Hinterläufen waren zwar noch zu erahnen, aber unauffällig.In dieser Zeit trauten wir uns auch schon mal Lammfleisch ran.
Er bekam dann ca. 10 Wochen lang das AB und dann ließen wir es langsam "ausschleichen".
Und siehe da es passierte erstmal nichts. Dann aber zum Frühjahr hin, wurden die Stellen langsam wieder aktiv, nicht so heftig wie vorher, aber wir waren inzwischen so begeistert von der Veränderung, die Eddy durchgemacht hatte, das wir nun dachten, das letzte bisschen muß doch auch noch aufhören.
Ich also wieder in die Futterquelle.Inzwischen kannte man sich ja schon gut von den wöchentlichen Futterkäufen und jedesmal gab ich Eddy´s wundersamen Veränderungen zum Besten, schwärmte, wie gut er sich jetzt machen würde.
Also, fragte ich wieder nach Rat, und bekam in prompt in Form von der Tierheilpraktikerin Fr. Scheel.
Bei ihr ist Eddy jetzt ca. seit 2 Monaten in Behandlung, und wir sind begeistert, was aus unserem Sorgenkind geworden ist.
Die beiden, Fr. Anschütz und Fr. Scheel, arbeiten super Hand in Hand.
Alles was der Eddy braucht wird extra besorgt, dafür ein ganz,ganz dickes Dankeschön an Fr. Anschütz.
Nachdem ich jetzt einen Roman geschrieben habe(Sorry,aber alles erscheint mir so wichtig) , möchte ich noch betonen das für uns schon nach den ersten 14 Tagen feststand, das unser Hund ganz klar nur noch frisch gefüttert wird.
Die Frischfütterung hat sein Leben um ein vielfaches angenehmer gemacht, er sieht besser aus (Bikini-Figur HIHIHI) und er hat ein viel selbstsicheres Auftreten bekommen, da er sich, im wahrsten Sinne des Wortes, in seiner Haut wohler fühlt.
Soo, nun wer ich mal gleich mit Eddy Gassi gehen. Wenn ich es schaffe (Wunderwelt Technik!!) stell ich gleich noch ein Bild vom Eddy ein.
Bis dann,
Regina & Eddy3
Mister Ed
 

von Anzeige » 01.07.2007, 22:35

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Beitragvon riekekind » 09.07.2007, 14:12

Hallo Regina,
wenn man Deinen Bericht liest, schießen einem ja die Tränen in die Augen. Es ist schon schlimm, welchen langen Leidensweg manche Hunde + Besitzer gehen müssen, bis man auf die simpelste Lösung kommt: Ernährungsumstellung. Die meisten Tierärzte haben wirklich keinen blassen Schimmer von der Hundeernährung, man ist ganz schön auf sich alleine gestellt. Wir haben es auch hinter uns und sind froh, durch Moni's Erfahrungen wieder gesunde Hunde zu haben.
Wir drücken Dir und Eddy alle Daumen und Pfoten, dass die Quälerei ein Ende hat und er wieder gesund durchs Leben hüpfen kann.
Lieben Gruß von Barbara und den Beagle-Ladies
Die Schwachstelle in der Mensch-Hund-Beziehung ist der Mensch, denn kein Hund setzt seinen Menschen aus
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